Nicht sinnvoll (bzw. problematisch) wäre aus meiner Sicht:
• Nutzungen in Engstellen mit hohem Querungsverkehr (Rad/Fuß): Konflikte und Unfallrisiken sind vorprogrammiert.
• Teure „Leuchtturm“-Elemente ohne Funktion (Stege, Plattformen, Designobjekte), wenn Lärm, Lage oder Nutzung keinen Mehrwert bringen.
• Hochwasser-anfällige Ausstattung (feste Möbel, Technik, aufwendige Oberflächen) in Überflutungsbereichen – hohe Schäden und Folgekosten.
• Übermöblierung und Verbauung der Ufer: weniger Natur, mehr Wartung, weniger Raum für sichere Wege.
• Versiegelung und empfindliche Materialien statt naturnaher, wasserdurchlässiger Lösungen.
• Unklare Finanzierung/Betreibung: Maßnahmen planen, ohne Unterhalt, Reinigung und Zuständigkeiten zu sichern.
• Event- oder Partyflächen direkt am Wasser ohne Lenkungskonzept (Lärm, Müll, Nutzungskonflikte).
• Pseudo-„Wasserzugang“ mit Risiko (rutschige Kanten, fehlende Sicherung, schlechte Einsehbarkeit).
1 Kommentar
Komplett richtig – die Maßnahme soll ja der ökologischen Verbesserung der Ems dienen, und nicht in erster Linie die Eventkultur befördern. Sitzgelegenheiten finde ich gut – ebenso Infotafeln, welche die Maßnahmen erklären und auf den Sinn für die Flussökologie verweisen.