Unbedingt braucht es aus meiner Sicht:
• Hochwassersicherheit als harte Planungsgrundlage (inkl. HQ100/Extremhochwasser): keine Nutzungen, die bei Überflutung gefährlich werden oder teure Schäden verursachen.
• Klare Priorität für ökologische Durchgängigkeit (Raugerinne/WRRL) ohne „Show-Elemente“, die dem Gewässer widersprechen.
• Sichere, konfliktarme Wegeführung für Fuß- und Radverkehr mit ausreichender Breite, guter Sicht und eindeutiger Trennung.
• Robuste, pflegearme Gestaltung: langlebige Materialien, vandalismus- und witterungsfest, geringe Folgekosten.
• Transparente Finanzierung & Folgekosten: Was ist Pflichtmaßnahme, was „Nice-to-have“, wer zahlt Bau und Unterhalt?
• Barrierearme Zugänge zum Wasser (ohne Risiko- oder Engstellen), mit wenigen, sinnvoll platzierten Aufenthaltsorten.
• Sauberkeit, Beleuchtung und Sicherheit: Müllkonzept, regelmäßige Pflege, sozial verträgliche Beleuchtung.
• Realistische Etappierung: erst Pflicht und Sicherheit, dann schrittweise Ergänzungen – nicht alles auf einmal versprechen.
1 Kommentar
Ich stimme weitgehend zu, außer bei der Beleuchtung: Hier muss vor allem auch ein naturverträgliches Beleuchtungskonzept her, was dem Lebensraum der Fledermäuse (die Ems ist ein extrem wichtiger Jagdlebensraum für zahlreiche Arten) entgegenkommt und diesen nicht weiter beeinträchtigt.